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Fotoreise nach Südengland

Cornwall & Devon

Meinen letzten Jahreswechsel verbrachte ich an der südwestlichen Küste Englands. Das Wetter war in der Zeit regnerisch und windig, wie es typisch für dieses Land ist. Insgesamt wurden in den 8 Tagen 1920 Kilometer mit dem Auto zurückgelegt, um die meisten der geplanten Fotopunkte zu erreichen.

Land’s End in Cornwall war für mich einer der beeindruckendsten Aussichtspunkte meiner Fotoreise. Es ist der südwestlichste Punkt auf der Hauptinsel Großbritanniens. Das Foto von dem „Armed Knights Rock“ machte ich auf den etwa 70 Meter hohen Klippen, die steil in den Nordatlantik abfallen. Glaubt man den Legenden und Sagen der Briten, lag vor Land’s End das Land Lionesse, die Heimat des Ritters Tristan. Es soll im 5. Jahrhundert vom Meer verschlungen worden sein.
Glücklicherweise wurde ich vom Meer verschont und konnte diese atemberaubende Stimmung vom Sonnenuntergang festhalten.

Cornwall, England

Außerhalb der Saison zeigt sich Cadgwith als verschlafenes Nest mit einer Handvoll Häuser und einem kleinen Hafen, der von schroffen Felsen eingerahmt ist. Die Boote stehen schon fast auf der engen Straße, die durch den Fischerort führt.
Das Foto machte ich vom Hafen aus Richtung Südosten, direkt in den Ärmelkanal, der den Atlantik über die Straße von Dover mit der Nordsee verbindet. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war es knapp vor Fluthöchststand, die hohen Wellen brachen sich an den vorgelagerten Felsen.
Es war mein dritter und somit auch letzter Versuch, an dieser Küste vom Sonnenaufgang eine Aufnahme zu fotografieren. Die Tage davor war es immer sehr bewölkt und in ein paar Stunden wurde schon ein anderer Ort bereist.

In den Tagen, die man großteils im Auto verbrachte, um zu den verschiedenen Foto-Locations zu kommen, waren die Orte oft nur durch einspurige, extrem kurvenreiche Straßen zu erreichen. Hinzu kam noch der Linksverkehr, der es nicht unbedingt leichter machte. Manche Kreisverkehre bestanden gleich aus zwei ineinanderführenden. Die Straßenmarkierungen waren teilweise sehr schlecht zu erkennen, vorallem in Cornwall wo es oft regnete.
Zum Zeitpunkt dieser Aufnahme hatten wir Glück mit dem Wetter auf der Porthgwarra Coast, die sich direkt auf dem Coast Path befindet, ganz im Westen der Hauptinsel Großbritanniens. Die Flut war im Anmarsch und die Wellen brachen sich an der zerklüfteten Steilküste.
Ein paar Fotos später ging es weiter Richtung Norden, direkt zum „First and Last Inn“ ein kleines Pub im Ort Sennen. Hier gab es erstmal eine kleine Stärkung bevor es dann weiter die Küste entlang ging, zu unserer nächsten Fotolocation.

Südengland war für mich die bisher größte und längste Fotoreise. Von den knapp 50 Fotolocations die ich mir ein paar Wochen vor Antritt der Reise aus dem Internet rausgesucht habe, besuchten wir ca. 20 Orte. Bei einigen waren wir öfters, um die perfekte Stimmung festzuhalten. Leider war das Wetter meist sehr windig und regnerisch bei starker Bewölkung. Was ich sehr interessant fand, waren die Gezeiten mit fast 5 Meter Höhe Unterschied. Da England an den Nordatlantik angrenzt, gibt es hier solche hohen Wasserbewegungen des Ozeans.

Südengland – das Land der Vielseitigkeit, das Land der wunderschönen Gärten, der herrschaftlichen Herrenhäuser und nicht zuletzt auch das Land der Mythen und Sagen.

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